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vun Behrend Böckmann Dei ordinäre Robinie kreech von Linné (1707-1778)
den latienschen Nåmen Robinia pseudoacacia nå
den Apteiker un Pariser Hoffgornmeister Jean Robin (1550-1629),
dei disse Plant in't Johr 1601 von Virginia in Amerika nå
Frankriek hålt harr. Dei öllst Bom von disse Oort bläuht
hüt noch ümmer inne Neech von Notre Dame, ok wenn hei
ut Öllersgrünn' von Betonpielers stützt ward. Un
dei Binåm'
Tauwannert ut Amerika 1640 kümmt denn dei Robinie nå Ingland, 1662 nå Italjen, 1750 nå sterriek un 1770 ward in Düütschland dei ierste Robinie in'n Berliner Lustgorn sett't, doch dei öllst düütsche Robinie steiht in'n Branitzer Park, den Hermann Fürst von Pückler (1775-1871) in sien letzten fief Läbensjohr anleggen leet. Siet disse Tiet stünnen Robinien as Schmuck in Goorns, Parks un ok an Stråtenäuwer un bläuhn in'n Rosenmånd (Juni) mit den Wäpelduurn (Heckenrose) üm'e Wedd. Ok in mienen Gorn lüchten üm disse Tiet dei groten Bläudendruwen mit den Sülwerschämer. Wägen disse wunnerschönen Bläuden un dei Honnig-Rükels kreech disse Bom in Anlähnung an den Gold- un Blåchrägen ok noch Nåmens as Sülwerrägen, witte Akazie, Schienakazie orrer Schotenduurn un den plattdüütschen Nåmen Afkåtenbom.
Dei Bläud süht nich väl anners ut as dei Bläuden von Arften, Lupinen, Bohnen, Håsenbråm (Ginster), Rükelarften (Wicken) an'n Goorntun, den Flamboyant (Flammenbom) inne Stråten von Tel Aviv un dei echte Akazie in Australien, denn all disse Planten sünd Verwandte ut dei grot Fomilie mit denn latienschen Nåmen "Fabaceae" (dat heit: dei Bohnen-aardigen). Dei Früchte orrer Såmen wassen so as bi Arften in'n Schluf ran. Blot dei Såmenküürns sünd lütter as Arften un warden nich utpult, as man dat von Arften her kennt. Dei Såmenküürns riepen inne Schluf, un wenn dei Wind denn in Harst mit disse Schlufen spält, gifft nich blot fiene Musik, sonnern dei Küürns måken sik sülfstännig. Un dor, wo's henfallen, knen's bet tau 30 Johr liggen blieben un up Ümstänn' täuwen, dei dat Kiemen mglich måken.
wer nich blot dat. Ok dei Wöddel, dei äbenso
as dei von Arften un Lupinen Stickstoff binnen kann, kann Schosser
utdrieben un in't Nu wasst rund üm den Bom 'n duurnig
Gestrüpp ran, wat em äben ok den Nåmen Schotenduurn
inbröcht hett, dor gråd dei jungen Schösser mit
rod-brun farwt pieckig Duurnen besett't sünd. Un dei ansammelt
Stickstoff inne Ierd un dat dichte Gestrüpp wer dei
Ierd måken anner Planten dat Läben schwor, denn up
eins ward dei Magerierd "fetter" un dat Licht kümmt
nich mihr dörch. Dorher gellt dei Robinie ok so as Japaanscher
Knöterich, amerikanscher Kattenstiert (Goldrute) un Indisch
Springkrut tau dei invasiven Neophyten, dei nich ümmer sihr
beleiwt sünd. wer man hett den Bom vergäben, denn
dei Robinien wassen fixer as anner Jungböm, lichte dröge
Ierd deit ehr nix, Honnig vonne Bläuden un dat Holt sünd
von beste Qualität. Dei Wat dat Wassen angeiht, so lött sei sik von keinen annern Bom wat vörmåken un bringt dat inne iersten teihn Läbensjohr up Hööchden von bet tau 1,20 m in't Johr. Dornå geiht dat nich mihr so fix, un sei kümmt up 20 m, wenn's allein steiht, un up 30 m, wenn's tauhop wassen deit. Un so kann's denn 300 Johr olt warden. In Düütschland wassen düsse duursamen Bööm in Goorn un Parks un wild an Båhndämm un up Schuttplätz un Trümmerplacken. Gaut 11.000 ha warden in Düütschland forstwirtschaftlich hollen, in Ungarn, in dei Slowakei un Südkorea hett sik dei Robinie taun ganz wichtigen Forstboom musert. Un in China wassen hüt mihr Robinien as inne amerikan'sche Heimat. Weltwiet kümmt's up mihr as 3 Milljonen ha vör, gliek nå dei Pappel un den Eukalyptusbom ünner dei Lofböm. Dor dei Bom ok up drögen Sandacker schnell wassen deit, kümmt hei mit denn Klimawannel taurecht, ok wenn die ein un anner Naturschützer Bedenken hett, dat dei Robinien den Magerråsen schåden künnen.
Ein dennig Holt Robinienholt is dei beste Ersatz för Holt ut'e Tropen; fuult nich, ward nich muulsch un hölt sik åhn 'n chemisch Behandlung.
20.9.2026
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