75 Johr Leven in'n Goorn:
Oprümen

vun Meike Balzer-Fraun


In September sünd wi in Brundorf introcken. Arbeit, Kinnergoornkind, Hund, wenig Tiet för den Goorn.
De Vörgoorn achter de bald hunnert Johr ole Heck weer en holperigen Gras-Kruut-Placken Eer mit en Kasberenboom un en Trampelpadd na de Huusdöör hen.

Dat Huus leeg en beten höger, de Grund afstütt mit en dubbelte Reeg vun dicke frische Fichtenstämm, tominnst en halven Meter deep inbuddelt un nu na fief Johren al heel un deel afgammelt. Dicht bi de Natuur, aver nich mehr hooltbor. (Dor wullen wi den övernächsten Sommer bi, Sommeroorloffen de tokamen Johren woll so un so meist to Huus.)

Mit uns lütt Regenhuusrasenmeiher wackeln wi dörch den Vörgoorn, veel Platz för en grote Sandkist in de een baggern kunn un en tiny Speelhuus, meist as so'n Hunnenhütt.
Nu harrn de Dörpskinner en nie'en Speelplatz un uns Deern nie'e Speelfrünnen!

De eerste Wiehnachtsboom in't nie'e Huus keem ut'n Goorn. ‚All Johren wedder!' bet de Fichten all weg weren. De annern jungen Bööm, Lärchen, Kiefern, Weiden, Ahorn un en Eek worrn Füerholt oder kemen na un na op't Oosterfüer.
Leven dicht an't Holt in de Bremer Schweiz — wunnerbor. Aver en Wooldgrundstück wullen wi wohraftig nich hebben.
In't nie'e Johr hett de Zaubernuss uns mit ehr smucke Blöten wiest, dat se den Ümtog good överstahn hett.

De ole ‚Kaiser Wilhelm' hett us noch en poor Harvsten lang mit beste Appeln versorgt, bet en Storm em ümneiht hett. De Kasbeerboom is bald dootbleven un en Cox Orange hett in'n Vörgoorn ok nich lang leevt, wieldat dat Grundwater dor to hooch steiht.
Nu hööpt wi, dat uns ‚Bramley's Seedling' uns noch männicheen Appelkoken bescheert.

De olen Hasselnööt bringt twoors Snööf in't Fröhjohr, man ok kilowies Nööt för uns un veel lütt Deerten.
Richtig Geld kost de Pleeg vun de lange Hainbokenheck, man se is to un to schöön. Vör allens wenn de Buschwindröschen blöht un later de Lünken ehr Kinnerstuven dor inricht.

De lütten Buschbööm, de vun de letzte Brundorfer Schoolmeestersche ehren Goorn nahbleven sünd, hefft wi as lütte Büsch in'n Goorn verdeelt, nich ‚in Form' sneden, eenfach wassen laten. Se sünd nu wiet över mannshooch, un mit de Meeschen ehr Hölp hefft se bet nu de Zünslerattacken överstahn.


13.9.2026


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